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Blog-Ideen und warum man sich hier in keine festen Regeln zwängen sollte



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Foto: Rüdiger Lutz



Berichten mir Kunden übers Bloggen, dann meist so:



1. Ich habe keine Ideen mehr, über was ich schreiben soll

2. Da muss ich immer so viel Info-Content schaffen

3. 800 - 1000 Wörter mindestens, oder?

4. Eigentlich liegt mir das Schreiben nicht, aber man sagte mir, ein Blog wäre wichtig

Ich frage zurück, wie sie auf 1., 2. und 3. kommen? "Habe ich gelesen. Bei einem Experten." Aha ...

Grundsätzlich kann ich nur eines empfehlen. Erstens auf den gesunden Menschenverstand und zweitens auf sein Bauchgefühl zu hören. Wenn jemand nicht gerne schreibt, wieso sollte er/sie dann bloggen? Dafür gibt es zwei simple Lösungen: Man lässt andere für sich schreiben oder man füttert seinen Blog mit beispielsweise Kurz-Videos, in denen man die Inhalte spricht statt schreibt und danach über Social Media verteilt. Falls diese Alternativen für Sie nicht in Frage kommen, bloggen Sie nicht.

Warum den eigenen Blog nicht kreativ für sich so nutzen, wie es einem am meisten liegt? Vielleicht haben Sie Spaß daran, Selfies von sich zu machen oder mit dem Handy unterschiedliche andere Szenen einzufangen oder zu kreieren. Machen Sie diese Fotos zu Ihrem Markenzeichen. Es gibt zahlreiche Apps, mit denen auch Laien Bilder grafisch schön für Social Media-Zwecke gestalten können. Ich selbst nutze eine App von Adobe. Bauen Sie die textlichen Inhalte um Ihr neues Markenzeichen herum. Die müssen keine 1000 Wörter lang sein, es sei denn, der Artikel dient ausschließlich SEO.

Oder schreiben Sie über das, was Sie aktuell bei Ihrem Tun bewegt. Ganz persönlich - in so vielen Worten, die Sie dafür brauchen. Lieber weniger als den Inhalt künstlich aufblähen, damit der Artikel ja lang genug wird. Und vergessen Sie diese ganzen Anweisungen, wie irgendwas scheinbar auszusehen oder zu funktionieren hat. Denn es funktioniert dann, wenn Sie für etwas brennen, es mit allergrößter Freude und Herzblut machen.






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