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Echt sein! Tausendmal besser als
irgendwelches Marketing-Geblubber



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©Rüdiger Lutz



Ich bin eine ziemlich normale Frau mittleren Alters, erste Falten im Gesicht und mit einigen Macken gesegnet. Manche davon sind fast schon wieder lustig, andere eher nervig. Ich meinem Leben habe ich schon richtig doofe Sachen angestellt. Nichts wirklich Schlimmes, aber doof halt. Man nennt das Erfahrung. Wenn ich mich umgucke in der Gegenwart, muss ich einsehen: Genau deswegen bin ich ja so, wie ich bin. Einzigartig halt. Warum sollte ich also fürs Marketing die Hälfte davon verstecken und mir leere Worthülsen überstülpen? 

Wie ich beobachte, machen das andere sehr häufig, meistens in Social-Media. Dort sind alle aalglatte Helden ohne Macken und Kanten. Und natürlich immer die besten Experten der Welt. Besser geht nicht. Ich selbst will gar nicht die Beste sein. Mir reicht es, wenn ich einzigartig bin.



Leidenschaft macht glücklich


Ob Millionen auf dem Konto ähnliches Glück hervorrufen, kann ich nicht beurteilen. Ich habe keine. Nein, ich bin sogar so verrückt, mich Tag und Nacht in Ideen zu wälzen. Die kommen über mich direkt nach dem Aufwachen oder mitten in der Nacht. Ich will schlafen, doch was macht mein Kopf? Der textet gedanklich schon mal den nächsten Job durch. Nachts um halb zwei. Wir beide haben regelmäßig ernste Diskussionen wegen dieser Angelegenheit. Meistens macht er aber sowieso, was er will.

Manchmal hechte ich frühmorgens mit Schlafklamotten direkt an den Rechner und schreibe die ersten Ideen nieder. Die müssen einfach raus aus meinem Kopf und festgehalten werden. Sonst platzt der ja irgendwann, was bei meiner überschäumenden Dauer-Phantasie nicht verwunderlich wäre. Oder ich beantworte in diesem Outfit die ersten Mails. Meine Kunden wundern sich daher schon lange nicht mehr, wenn morgens um kurz nach sechs Nachrichten von mir eintrudeln. Ein Bild für Götter, das ich da abgebe. Aber was juckt mich das, wenn super Ergebnisse dabei rauskommen. 

An vielen Tagen steht mein Frühstückszeug am Mittag noch hier rum. Weil ich zu vertieft bin in meine Arbeit. Ich trage zwischendurch den Müll runter oder packe die nächste Ladung Wäsche in die Waschmaschine. Und ich schäme mich überhaupt nicht, all das hier preiszugeben. 


Echt sein wirkt anziehend!


Meine authentische Art scheint ansteckend zu wirken. Menschen vertrauen mir innerhalb kurzer Zeit, ohne dass ich ständig hinausposaunen muss, eine tolle Expertin zu sein. Das ergibt sich von allein durch mein Wirken und Bewirken. Gänsehaut kriege ich immer dann, wenn mein Gegenüber sich von meiner Dynamik und meinem Herzblut mitreißen lässt. Geht meist so fix wie einen Lichtschalter anknipsen. Ich höre den Knoten förmlich durchs Telefon platzen. Wunderbar! Dabei bin ich weder Psychologin noch Coach, sondern „nur“ echt. Nebenbei ist das sowieso die entspannteste Art zu leben. Sich ständig zu verstellen, ist mir persönlich viel zu anstrengend.






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