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Mehr Emotionen, bitte



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Foto: Rüdiger Lutz



Selten verursacht ein Wort so viele Missverständnisse. Vor allem Männer reagieren reihenweise entsetzt. Sie assoziieren das wohl sofort mit einer Liebeserklärung bei Kerzenlicht. Und so wollen sie geschäftlich nach außen natürlich nicht auftreten. Liebe Männer: Stahl an einer Harley oder auf den Schlappen des Autos aufgezogen, versetzt euch ja auch in einen knallharten emotionalen Rausch. Wenn ich wiederum ein Problem habe und jemand winkt mir mit einer genialen Lösung dessen entgegen, kriege ich erleichterte Schnappatmung und meine Glückshormone schlagen Purzelbäume. Der Nutzen eines Produkts, einer Dienstleistung hat ergo immer mit Emotionen zu tun. Macht ein Unternehmen seine Sache richtig gut, verkauft es ein Lebensgefühl statt das Produkt oder die Dienstleistung selbst.

Oft verwechselt wird beim Thema Emotionen auch die Art des Wordings. Ich muss nicht per se blumig schreiben, um emotional zu wirken. Eine klare, schnörkellose Sprache kann dasselbe transportieren. Es kommt auf die Sache an, die Zielgruppe und viele Details mehr. Wie ein Chamäleon passt sich die Sprache punktgenau an. Immer im Hinterkopf: Es geht um Emotionen, und die werden leider viel zu häufig vergessen.






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