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Das ist Caruso. Er weiß, wie Glücklich-Sein geht.
Kannst du auch lernen mit Hilfe deines Glücksmuskels.



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©Beate Pracht


Idee + Story: Ulrike Parthen

Caruso und seine Lama-Kollegen sind ab sofort meine Vorbilder, denn sie wissen, wie das mit dem Glück funktioniert. Da ich kein Lama im Vorgarten stehe habe, lese ich das Buch von Beate Pracht "Das Herz, unser Glücksmuskel". Sie sagt, Glück kann jeder trainieren.



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©Kirsten Grawinkel

Beate und ihre Lamas habe ich schon länger auf dem Schirm. Neugierig verfolge ich ihre Aktivitäten auf Facebook und merke, dass sie angenehm anders wirkt. Inzwischen weiß ich auch, woran das liegt: an ihrem Herzmuskel. Der ist allerbestens trainiert und macht sie herrlich menschlich, natürlich, mit sich und der Welt im Reinen. Da Beate so sympathisch und anders ist, geben sich die Fernsehsender samt Promis die Klinke bei ihr und den Lamas in die Hand. 



Zu den Lamas komme ich gleich. Zuvor muss ich unbedingt noch was zu einem sehr speziellen Typus Mensch loswerden. Du weißt schon ... die, die sich gern im Ruhm anderer sonnen möchten. Oder sogar eigenen Profit daraus schlagen. Ein unschönes Thema, das bei Beate und mir dennoch schöne Folge hatte: Es brachte uns näher in Kontakt. Kam so: Beate ist mit einer Dame auf Facebook verknüpft, die sich grundsätzlich nicht die Bohne für sie interessiert. Dafür umso mehr für diesen Promi, mit dem Beate auf einem Foto abgebildet ist. Neben dem will die Dame auch mal stehen - um jeden Preis. Sie gibt alles, um an dessen Kontaktdaten zu kommen. Bäh, alles auf eine penetrant unverschämte Art. Ich äußere zu diesem Verhalten ehrlich meine Meinung in Form eines Kommentars. Der wiederum imponiert Beate, wir telefonieren kurze Zeit später. Dabei stellen wir fest: Wir fühlen uns sofort wie ein Herz und eine Seele. Apropos Herz - das perfekte Stichwort, um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: die Herzfitness.



Je herzfitter, desto glücklicher


Körperliche oder geistige Höchstleistung erbringen können und sich danach auf Knopfdruck vollkommen entspannen. Daran scheitere ich ziemlich oft - zumindest was die Knopfdruck-Entspannung angeht. Wie sieht das bei dir aus? Dann wären da noch die Gefühle. Wer nicht zu 100 % herzfit ist, kann auch die gesammelte Bandbreite an Gefühlen wenig ausschöpfen. An der Stelle kann ich jetzt endlich ein bisschen angeben. Meine Bandbreite ist riiiiiiesig. Ach so, da gibt's noch einen Haken? Ich wusste es! Gefühls-Bandbreite ist also wichtig, so weit habe ich verstanden. Herzfit ist man jedoch nur dann, wenn keines davon quält. Kein einziges! Nicht mal das, dass in der Hitliste der doofen Gefühle ganz oben auf dem Treppchen steht. Beate sagt: Wir alle können unsere Emotionen zu jeder Zeit selbst beeinflussen. Wow, das sind ja ganz wunderbare Aussichten! Ich lese daher eifrig weiter in Beates Buch. Darin steht, wie all das funktioniert.

Dass wir es eher weniger hinkriegen, ist an vielen Begebenheiten spürbar. Wir fühlen uns beispielsweise gestresst, überfordert, leicht reizbar. Oder körperliche Symptome machen sich breit. Manchmal kann uns auch diese quälende Leere übermannen. Zu allem haben wir keine Erklärung, denn oft ist es so, dass wir auf unser Leben gucken und feststellen: naja, ganz okay. "Nur okay?", rufen Körper und Seele entsetzt. Damit sind sie langfristig keineswegs einverstanden. Für sie gibt es nur ein grundsätzliches Ziel für dein und mein Leben: supertoll soll es sein. Kommen wir dabei vom rechten Weg ab, sind sie gleich zur Stelle - mit obigen Erscheinungen. Übersetzt sollen die bedeuten: Hey, wach auf! So geht's nicht weiter!

„Caruso, wo bist du? Du weißt doch am allerbesten, wie Glücklich-Sein geht. Kannst du es uns praktisch bitte mal zeigen?"



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©Beate Pracht


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©Beate Pracht

Ich höre gerade, Caruso ist beschäftigt, er schickt derweil Kumpel Diego (links) vorbei. Wir sollen es machen wie er: einfach mal den Moment genießen und beispielsweise auf der Stelle hüpfen vor Freude wäre eine Idee. Ohne an irgendwas anderes zu denken. Oder sich‘s grundgemütlich machen, die Natur mit allen Sinnen aufsaugen und dabei die Seele baumeln lassen wie Hannibal (unten).


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©Beate Pracht

Dancer (links) wiederum beherrscht den tänzelnden Gang wie kein anderer. Er und seine Lama-Freunde laufen sowieso stets in ihrem eigenen Tempo. Von nichts und niemandem auf der Welt würden sie sich je drängeln lassen. Nö! wird's ihnen zu hektisch, legen sie sich einfach auf den Boden und fertig. Könnte ich ja auch mal probieren, wenn der nächste Kunde bezüglich Ausführung seines Auftrags Zeitdruck ausüben will. Sieht bestimmt lustig aus...


Jaja, wir gestressten Menschen kommen ruck, zuck runter, wenn wir mit Beates Lamas Zeit verbringen. Sie lehren uns das, was wir verlernt haben: Sie können super mit Emotionen umgehen, haben ein immens gutes Gespür für Nähe und Distanz bzw. wann sie wem wie nah kommen sollten oder auch nicht. Und sie bedrängen niemals irgendein Wesen auf dieser Erde, gehen dennoch neugierig offen auf alles und jeden zu. Sie machen es einfach goldrichtig. Daher sind sie ja auch herzfit und rundum glücklich, was wir sehr oft von uns nicht behaupten können.



Lebe achtsam, mutig, authentisch (das LAMA-Prinzip)


Liest sich superleicht. Ist es aber nicht. Deswegen haben wir Blockaden in Kopf und Seele und gehen Wege, die gar nicht unsere sind. Weil wir denken, irgendwer erwartet das von uns. Oder wir befinden uns aufgrund fragwürdiger Konventionen und unvorteilhaften Gewohnheiten im falschen Lebensprogramm. Ist schon so selbstverständlich (normal) geworden, dass wir der Fehlprogrammierung gar nicht auf die Spur kommen. Außerdem denken wir nahezu alles kurz und klein (meine Königsdisziplin) anstatt einfach nur mal im Hier und Jetzt den Moment zu genießen (wie geht das?). Entspannung ist so kaum drin, wenn der Kopf in Dauer-Denk-Modus ist. Außerdem bewegen wir uns zu wenig. Sehr gerne würde ich Beates Lamas jeden Tag besuchen gehen. Ich könnte viel von ihnen abgucken. Leider trennen uns weite 450 Kilometer voneinander. Mir bleibt also nur, weiter in Beates Buch zu stöbern. Darin erklärt sie, wie wir alle unseren Glücksmuskel, das Herz, trainieren können, und zwar von verschiedenen Seiten aus. Alles hängt mit allem zusammen: der Körper mit den Emotionen, die wiederum mit dem Gedanken und umgekehrt. Sämtliche Verknüpfungen haben indes einen Sammeltreffpunkt: unser Herz. So lange dieses Herzlein in uns schlägt, können wir es auch trainieren. Zwischen der so genannten Herzratenvariabilität und allen unseren Problemen gibt es einen astreinen Zusammenhang. Also einfach das Herz durch gezielte Übungen wieder zum Tanzen bringen. Hat positive Folgen für das ganze Leben.



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Da ich noch längst nicht alle Übungen aus Beates Buch ausprobieren konnte, lese und übe ich dann mal weiter. Liebe Beate, knuddel deine lieben Lamas Caruso, Diego, Hannibal und Dancer einmal kräftig von mir. Irgendwann werde ich das auch in real tun (und die Beate natürlich gleich mit!) - sobald ich herzfitter bin. Dann komm ich, versprochen!

Falls du mehr über Beate, das Wunderwerk Herz oder die Prachtlamas erfahren willst, klicke auf die entsprechenden Links.



In remember: Kasimir


Im Herzen ist er immer bei Beate und den anderen Lamas. Daher soll er auch hier in diesem Beitrag seinen Platz finden. Kasimir ist im November 2017 über die Regenbogenbrücke gegangen. Er hat viele Menschen mit seinem Charakter begeistert. R.I.P., lieber Kasimir. 



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©Beate Pracht







Über die Autorin Ulrike Parthen:


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©Rüdiger Lutz

Kickoff Heiligabend 1968, Ideenquelle erstmalig angezapft mit 10 Jahren. Meine Deutschlehrerin so was von baff. Quelle sprudelt nach Jahrzehnten immer noch. Austrocknungsgefahr? Nicht in Sicht! Spezialisiert auf das emotionale Texten/Storytelling/Ideenstiften/Sichtbarmachen von Persönlichkeiten, Werten, Botschaften. Mein Handwerkszeug vor vielen Jahren bei einem der Besten Deutschlands gelernt. Inzwischen tausende Texte und Storys verfasst, Branchen querbeet, online/offline und mindestens genauso viele Ideen ausgeheckt.





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