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Herzenswärme im Business: i miss you!


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Fotonachweis: Rüdiger Lutz Fotografie

Sich echt für sein Gegenüber interessieren. Einfach mal machen, ohne gleich eine Gegenleistung zu erwarten. Menschlich, natürlich, unverkrampft sein. Herzenswärme im Business, wo bist du nur hin?



Ich krieg jeden Tag Geschenke angeboten, die in Wirklichkeit gar keine sind. Sie nennen sich Freebie und sollen vorgaukeln, dass der Verschenker ein großes Herz hat. Stimmt aber gar nicht. Insgeheim will er oder sie mir im Anschluss nur was verkaufen. Finde ich beim Thema Geschenk ehrlich gesagt nicht schön. Viel schöner wäre, wenn sich mein Gegenüber echt für mich interessiert.  



Geschenke-Explosion


In Social Media soll ich den ganzen Tag Geschenke auspacken. An jeder Ecke eines.  Nahezu alle die reinste Mogelpackung. Sie nennen sich ja nur Geschenk. Ich bin da altmodisch. Geschenk heißt für mich: etwas, das von Herzen kommt und keine Gegenleistung dafür erwartet wird. Die Geschenke-Verteiler haben andere Absichten. Ich interessiere die nämlich nicht die Bohne … nur mein Geldbeutel ist spannend. Den soll ich spendabel öffnen, wenn mir der Mund mit der Gabe ausreichend wässrig gemacht wurde. Es gibt jetzt sogar schon Freebies, die mir kostenlos (haha) zeigen sollen, wie ich selbst tolle Freebies kreiere. Darin wird verraten, wie man das mit dem Mund wässrig machen zur Methode werden lassen kann für sich selbst. Ein Blödsinn per se, der den Schwindel um die Geschenke-Nummer eigenhändig aufdeckt.


Das lustige „Sieben“ beginnt


Der Clou an der Sache: So eine Geschenke-Sache aufzubauen ist, puh, wahnsinnig aufwändig. Und teuer! Erst braucht man ein Freebie in Form eines eBooks, eines Webinars oder neuerdings auch einer Thema-xy-Facebook-Gruppe. Das strategisch klug auf die Beine zu stellen, jau, das kriegen Laien selbst meist gar nicht hin. Macht nix, Hauptsache, irgendein Freebie mit unnützen Tipps kreiert. Danach ist der so genannte E-Mail-Funnel dran. Funktioniert wie ein Sieb, in den oben so viel als mögliche Beschenkte reingeworfen werden. Am Ende des Sieb-Prozesses bleiben die übrig, die nach ganz viel Penetranz endlich das Produkt oder die Dienstleistung kaufen. Fachsprachlich heißt das Vertrauensaufbau (aha!).

In der Zeit des Siebens kriege ich jeden Tag eine Mail. Keine davon kann ich ernst nehmen. Die sind so bodenlos unehrlich, aufgesetzt, dass ich schon in den ersten Sekunden Herpes entwickle. Scheinheilig werden mir ein paar weitere schlaue Tipps und Weisheiten zum Besten gegeben. Dazwischen wird regelmäßig das „Kauf-mich-Schild“ hochgehoben. Ich soll das Angebot grundsätzlich ganz dringend kaufen, weil es nur noch 3 Stunden gilt, nur noch 4 verfügbar sind, es sonst 1376,90 Euro mehr kostet als jetzt. Vor allem aber, weil mir die sinnlosen Tipps (mein Geschenk) alleine sowieso nicht helfen werden zur Erreichung meines Ziels. Erst wenn ich den Masterplan buche, klappt das (noch mal aha!).

Warum nicht ganz profan einfach sein Angebot unterbreiten? Auf nette, sympathische Art? Bei diesem ganzen Geschenkeschwindel vorab hätte Pinocchios Nase eine Länge von mindestens drei Metern erreicht. Finde ich extrem unredlich, außerdem umständlich und komplett überflüssig. Es geht auch anders und sehr viel simpler: einfach authentisch und ehrlich sein. 



Herzenswärme – steckt die ganze Freebie-Nummer locker in die Tasche:
Kostet nix, führt auch zum Erfolg und macht sogar glücklich


Psssst, ich habe auch eine Art Methode, wie ich mein Business gestalte. Nennt sich Herzenswärme. Potzblitz! Ich interessiere mich total echt für die Leute, ganz ohne Freebie. Nehme mir Zeit, tue ihnen einen Gefallen, gebe von Herzen gern. Praktisch läuft das so: Begegne ich beispielsweise in Social Media jemandem virtuell, der meine Antennen zum Vibrieren bringt, habe ich simpel nur eines im Sinn: Ich möchte mehr über diesen Menschen erfahren. Ohne Hintergedanken. Genau das zeige ich der- oder demjenigen, den ich damit fast immer sofort glücklich mache, da sich Herzenswärme im Business selten findet. Total schade, denn wie das Wort schon sagt: Es macht warm ums Herz. Ich gestehe, ich selbst brauche das wirklich. Deswegen lasse ich mich auch von keinem Freebie + Co. Masterplan je davon abbringen. Was sich daraus entwickeln mag, lass ich gerne offen. Es darf kommen, was kommen soll. Teilweise ergeben sich daraus wunderbare Projekte, Kooperationen. Es kann, muss aber nicht. Je weniger Muss dahiner steckt, umso mehr kann sich wiederum entwickeln. In jedem Fall gewinnt man auf diese Weise ein herzenswarmes Netzwerk. Nur jemanden, den ich auf diese Weise mag, empfehle ich mit voller Überzeugung und ganzer Begeisterung weiter. Begeisterung wiederum wirkt grundsätzlich ansteckend. 



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