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Klare Kommunikation schafft Klarheit



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Foto: Rüdiger Lutz



Mir geht es manchmal so, dass ich einen Text lese und die Inhalte an mir wie ein ICE vorbei rauschen. Ich verstehe die Botschaft einfach nicht, lese erneut und erneut. Der ICE rauscht trotz mehrmaligem Lesen immer noch.

Dass die Botschaft beim Leser zäh bis gar nicht ankommt, kann mehrere Gründe haben:

  • Das Wording ist zu kompliziert (Schachtelsätze und Co.)
  • Der Inhalt fokussiert sich auf völlig unwichtige Rand-Elemente anstatt auf den absolut wichtigen Kern (drumrum reden)
  • Es fehlt ein klarer roter Faden (Umwege bauen)

Kunden erzählen manchmal fast beschämt davon, dass sie dieses Texten alleine einfach nicht hinkriegen. Beschämt muss dabei niemand sein. Ein Laie kann das gar nicht können. Ich bringe mein Auto ja auch in die Werkstatt, wenn alle Warnlampen aufleuchten. Gut, wenn ein Fachmann von außen mal drauf guckt, Wichtiges erkennt und danach zielführend Hand anlegt.

Ich kann daher nur jedem empfehlen, auch bei Konzeptionen und Texten von außen gucken zu lassen. Wenn der zweite und dritte Punkt obiger Aufzählung glasklar ist, geht das Texten danach sehr viel leichter. In eigenen Belangen hat man diese Klarheit nie, daher habe ich für diese Fälle Martina Weber als meine persönliche Draufguckerin und Klarheit-Schafferin am Start.

Es ist auch für mich als Profi bei jedem Kunden-Projekt der spannendste und anspruchsvollste Teil meiner Arbeit, der immer am Anfang steht. Davor texte ich keine einzige Silbe. Jede einzelne davon ginge ohne diese Klarheit in die Hose.






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