logo_1000.png



Willst du gewinnen, brauchst du den Pudel! Wie Sportler alles aus sich rausholen können.



Idee + Story: Ulrike Parthen

Du trainierst wie verrückt, dein Körper trickst dich trotzdem aus. Haste nicht gewusst? Der Schlawiner hat den „Energiesparmodus“ voll drauf, dank cleverer Taktik dieses Dings zwischen deinen Ohren, das sich Gehirn nennt. Aber nicht mit dem Pudel! Der ist schlauer und hat noch viel bessere Tricks in petto. Und schon ist Schluss mit diesem doofen Energiesparmodus! Welcome ganze Leistungsfähigkeit. Wow, ich wusste gar nicht, wie stark sich so was anfühlen kann. Habs selbst erlebt. Wenngleich auch nicht in sportlicher Hinsicht. 



Frank_AlexVan_1000.jpg

©Pixabay, AlexVan



Früher war ich auch mal Sportlerin. Ganz was Exotisches Ende der 70er, Anfang der 80er: ein Mädchen, das im Verein Fußball spielt. Damals, vor gefühlt hundert Jahren, hatte ich Biss. Schmerzen egal, alles egal, Hauptsache gewonnen. Heute weiß ich leider nicht mehr, wie das geht. Ich bin ein Schlaffi geworden, so sieht’s aus. Zumindest mein Ergometer quäle ich noch 4 x pro Woche für 15 Minuten. Besser gesagt, mein Ergometer mich.



Dann läuft mir unverhofft dieser „Pudel“ über den Weg.
Der wohl verrückteste Pudel der Welt.

Sein Name ist Frank – Frank Pudel. Es begann unscheinbar und ein bisschen schwerfällig. Unsere berufliche Bekanntschaft plätscherte lange zwei Jahre dahin, dann erst platzt die Bombe und wir stellen fest: Verdammt, wir passen bombig zusammen – für dieses abenteuerliche Experiment, das mit Sport rein gar nix zu tun hat und eigentlich doch wieder so viel. Eine „Wühlmaus“ spielt dabei auch eine entscheidende Rolle, in Form seiner Lebenspartnerin Silke Baasch. Mehr zu ihr später. Und so machen sich Wühlmaus, Pudel und Schreiberin auf, um die Welt mit diesem Experiment zu schocken. Rein positiv natürlich. Momentan stecken wir noch mittendrin. Genaues dazu erfährst du demnächst.



Zurück zu dir als Sportler und einer gemeinen Wahrheit


Es mag sich im ersten Moment gemein anhören, ist es aber gar nicht. Denn wenn du diese Wahrheit richtig für dich nutzt, platzen sämtliche Knoten, von denen du noch nicht mal geahnt hast, dass es sie überhaupt gibt. Verantwortlich dafür ist der Pudel und das, was zwischen deinen Ohren sitzt. Es nennt sich Gehirn und außer ganz vielen tollen anderen Sachen regelt es auch, wie leistungsfähig du als Sportler bist. Zusammen mit deinem Körper.

Ich weiß nun nicht, wie ich dieses Phänomen bezeichnen soll. Bequemlichkeit? Energiesparmodus oder einfach nur Cleverness? Jedenfalls kannst du so fleißig trainieren, wie du willst. Dein Körper lehnt sich dabei gelassen zurück und behält locker 20 % deiner real machbaren Leistungsfähigkeit hinter Schloss und Riegel. Gibt er partout nicht her. Ein astrein gemeinsames Komplott mit deinem Gehirn. Die denken sich, warum sollen wir alles geben, wenn Dreiviertel auch schon reicht. Es sei denn, du steckst beispielsweise in einer Gletscherspalte fest. Oh je, denkt sich das Gehirn, das sieht nun gar nicht gut aus. Daher gibt es ein kurzes Signal an deinen Körper, der in Sekunden zeigt, was er wirklich drauf hat. Und das ist ziemlich viel. Weitaus mehr, als du dir jemals vorstellen kannst.



Frank und die Sache mit der Gletscherspalte



Frank1.jpg

©Hendrik Wardenga



Wie das mit den Leistungsreserven abläuft, weiß Frank aus praktischer Erfahrung. Er steckte tatsächlich mal in einer Gletscherspalte fest. Bei einer Bergtour gemeinsam mit einigen anderen Tour-Mitgliedern fehlte plötzlich einer. Schwupp, und schon fand er sich ein paar Meter tiefer wieder. Alle waren sehr aufgeregt und riefen dem Bergführer panisch zu: „Hilfe, da ist einer in die Gletscherspalte gestürzt.“ „Wer?“, erkundigte er sich (zunächst) besorgt. „Der Pudel“, bekam er als Antwort. „Och, der High Performance Trainer, der schafft das.“ Ja, so gelassen reagierte er wirklich und auch Frank war relativ die Ruhe weg, was sein Gehirn nicht negativ darin beeinflusste, dennoch das entscheidende Signal an den Körper weiterzuleiten: „Hey Kumpel, alle verfügbaren Kräfte freisetzen, bitte!“ Entweder es selbst schaffen oder vier Stunden bei sehr vielen Minusgraden in der Gletscherspalte auf die Bergrettung warten. Ihm erschien erster Weg dann doch um einiges gesünder. Und er schaffte es!



Frank2.jpg

©Hendrik Wardenga

Ommmmm allein reicht nicht. Der Pudel hat viel mehr drauf! 

Ich bin elektrisiert, als ich mehr und mehr über Frank erfahre. Es vibriert wieder mal in meinen Fingern. Ich muss unbedingt darüber schreiben, weil er absolut einzigartig ist in dem, was er tut und insbesondere wie er es tut. „Frank, kannst du mich anhand eines simplen Experiments praktisch bitte fühlen lassen, was du genau machst? Damit ich fürs Schreiben eine bessere Vorstellungskraft kriege.“ „Ja, Uli, gern, dazu müssen wir uns aber live sehen!“, so seine Antwort. 



Uff, was nun? Er sitzt Richtung Norden Deutschlands, ich eher Richtung Süden, gehandicapt durch ein paar lästige Ängste und Panikattäckchen, die einen Ausflug zu Frank kategorisch zu verhindern wissen. Frank, ein Mann der Taten, setzt sich einfach in den Zug und kommt zu mir. Wow! Den Abend werde ich niemals wieder vergessen. Never! Frank und das Erlebte haben mich umgehauen. Und das, obwohl ich ja gar keine Sportlerin bin, sondern eher gegen diese doofen Ängste kämpfe. Ob mehr Leistung oder Ängste, prinzipiell ist alles dasselbe und funktioniert in dem Ding zwischen den Ohren weitläufig ähnlich. 


Mitreißend ist gar kein Ausdruck


Selten habe ich einen Menschen getroffen, der per se so mitreißend wirkt wie der Pudel. Seine Art, seine Haltung, Aura, alles reißt dich mit. Du bist sofort motiviert, obwohl er noch gar nichts macht. Seine Anwesenheit allein reicht schon. Mein Adrenalinpegel ist also bereits um einige Level erhöht, als wir loslegen. Aus unseren Gesprächen weiß ich, dass Frank eine besondere Begabung hat, die durch seine früheren, langjährigen Tätigkeiten als Rettungsassistent und Sportmasseur exzellent geschult wurde: Er ist Meister der Beobachtung. Deswegen muss er die Menschen auch sehen, um mit ihnen vernünftig arbeiten zu können. Er guckt dich an und nimmt feinste Dinge auf. Sieht kein Mensch, außer er. Deine Körperhaltung, deine Muskeln und weiß der Kuckuck, was noch er da alles sieht. Und schon weiß er, wo denn der entscheidende Knoten genau sitzt, der deine volle Leistungsfähigkeit hemmt. Oder deinen Selbstwert schwächt. Und und und. Er scheint meinen Knoten relativ schnell entdeckt zu haben, nach wenigen Minuten schon stecke ich in meinem Gänsehaut-Experiment. Kein Ommmm, sondern andere, viel spannendere Sachen stellen wir gemeinsam an. 



Hallo Angst, zieh dich warm an. Der Showdown des Abends naht!



Frank5.jpg

©Rüdiger Lutz Fotografie



Frank ist kein Freund von langatmigen Ommmm-Geschichten. Er will, dass seine Klienten sofort und schnell erste Erfolge spüren. Dazu hat er hochwirksame „Werkzeuge“ in seinem imaginären Köfferchen, die er situativ passend einsetzt. Keine zwei Stunden später fliege ich. Gefühlsmäßig. Und mache etwas, das ich sonst gemäß Angstparagraph No. 1  nie, nie, nie tun würde: Ich marschiere absolut tiefenentspannt mit einem wildfremden Pudel durch das Freitagabendlich völlig überfüllte Kaufland. Okay, jetzt weiß ich, was es heißt, ungeahnte, ähm ‚Leistungsreserven’ abzurufen. Bei mir war es dieses Kaufland-Gänsehaut-Erlebnis. Bei dir als Sportler ist es wiederum etwas anderes. Ist aber auch wurscht, denn es geht darum, dein Gehirn auf clevere Art herauszufordern und scheinbar Unmögliches möglich zu machen. 



Alles ist möglich!


Nach einem solchen Erlebnis änderst du deine Haltung sofort. Aus ‚unmöglich’ wird ‚alles ist möglich’. Nicht, weil dir das jemand Ommmm-mäßig einzutrichtern versuchte. Die Eintrichterungs-Nummer mag dich kurzzeitig aufpushen, hält aber nie lange an. Nach der ersten Ernüchterung (und die kommt im Alltag immer und recht schnell!) fällst du um wie ein nasser Sack. Weil dir schlichtweg die eigene Erfahrung mit Haut und Haaren fehlt. Erst die lässt dich wahrhaft hartnäckig bleiben. Bei Niederschlägen, an Tagen, in denen es nicht so läuft usw. Deine Willenskraft hält sich wacker wie unerschütterlich bombig stark. Damit auch deine Überzeugung, dass du alles schaffen kannst, was du willst. Genau das ist das Geheimnis, das Sportler zu ungeahnten Höchstleistungen bringt. Oder Angsthasen wie mich wieder angstfrei werden lässt.



12.775 Tage beziehungsweise 306.600 Stunden nonstop Angst 



Silke2a.jpg

©Hendrik Wardenga

Ganz schön viel, daher musste ich im September 2017 wohl erst Franks Lebenspartnerin Silke kennen lernen. Ihr Besuch veränderte bereits alles. Warum, kannst du HIER lesen. Franks Zusammentreffen zwei Monate später setzte dem das finale Sensations-Krönchen auf. Wir starten unser Experiment, an das sich sonst wohl kaum jemand wagen würde. Ich habe voll Bock darauf! Mehr kannst du ganz bald an anderer Stelle lesen.



Du bist Sportler und möchtest Frank kennen lernen? HIER gelangst du zu seiner Webseite.  





Über die Autorin Ulrike Parthen:


9O9A8686.jpg

©Rüdiger Lutz

Kickoff Heiligabend 1968, Ideenquelle erstmalig angezapft mit 10 Jahren. Meine Deutschlehrerin so was von baff. Quelle sprudelt nach Jahrzehnten immer noch. Austrocknungsgefahr? Nicht in Sicht! Spezialisiert auf das emotionale Texten/Storytelling/Ideenstiften/Sichtbarmachen von Persönlichkeiten, Werten, Botschaften. Mein Handwerkszeug vor vielen Jahren bei einem der Besten Deutschlands gelernt. Inzwischen tausende Texte und Storys verfasst, Branchen querbeet, online/offline und mindestens genauso viele Ideen ausgeckt.






© 2015 qrandapps | Impressum

Persönliche Daten werden streng vertraulich behandelt.

lock_black.png
empty