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Er will, Sie auch. Es funktioniert nicht - Frust! 

Was bedeutet das jetzt? Für Sie erst mal nix und doch wieder sehr viel. Es ist ein Beispiel, was guter Werbetext bewirken kann. Obige Short-Zeilen machen neugierig und irritieren an dieser Stelle völlig. Was ich damit sagen will: Werbetext lenkt Dinge zielgenau, in jede gewünschte Richtung. Ich fühle mich dazu wie ein Chamäleon blitzschnell in Situation und Menschen ein. Mit meinen feinen Textfeen-Antennen erkenne ich Wichtiges unter Unwichtigem sofort. Ihr Text erhält dadurch seine ganz eigene Seele in einer klaren Sprache für alle Sinne - von gediegen bis frech.





Schnörkelfreie Frohnatur mit tausenden Texten von Erfahrung im Blutkreislauf


Ich mag es, Waldluft zu schnuppern, hasse dafür den Duft frisch gekochten Rosenkohls. Noch viel mehr den Gedanken, ihn essen zu müssen. Wäre ich Kaiserin von Germany, würde ich Humor als Schulfach einführen und alle Erwachsenen, die keinen haben, täglich eine Stunde nachsitzen lassen.

Am allermeisten aber mag ich Menschen, die den Mut haben, in allen Lebenslagen echt zu sein und für ihre Werte und Überzeugungen einzustehen. Ich wiederum bin manchmal mutig, leider nicht immer. Wenn’s um Kommunikation geht, verwandle ich mich jedoch schlagartig zur Weltmeister-mutigen Verfechterin des Echt-Seins. Mein Gegner ist auf den ersten Blick furchteinflößend. Auf den zweiten wiederum enttarnt er sich von ganz selbst als lächerliche Mogelpackung. Also stelle ich mich mit meinen ganzen 163 Zentimetern vor ihn hin und rufe selbstbewusst: „Hey, du leeres Marketing-Geblubber, verzieh dich, aber zack!“ Bisher hatte ich nie Probleme bei derlei Begegnungen. Ausnahmslos alle verliefen zu meinen Gunsten und schufen Platz für meine durch und durch authentischen Kreationen.

Menschen, die auch lieber Echtes statt Mogelpackungen mögen, buchen mich als ihre Text-Komplizin. Gemeinsam erobern wir mutig die Werbe-Welt. Mit Texten, die die Seele berühren.





Tschuldigung, ich musste diesen seltsamen, langen Artikel verfassen


Mein Artikel weiter unten nach WDF*IDF  ist zugegeben ziemlich kurios. Er musste sein ... wegen diesem SEO. Also habe ich ihn ganz da unten versteckt. Sie müssen den auch gar nicht lesen, denn er ist inhaltlich quasi verrückt. Liegt daran, dass ich so seltsame Keywords darin unterbringen musste. Egal wie, zumindest haben Sie dank ihm zu mir gefunden. Mehr wollte ich doch gar nicht. 









Gute Werbetexte schreiben?
Hugo und Erna total ratlos ...



Werbung, Werbetexte schreiben, Neukundengewinnung, Vertrieb?

Alles gar nicht so einfach, wie Hugo und Erna feststellen müssen. Es ist ja nicht so, dass Hugo und Erna auf den Kopf gefallen wären. Ein pfiffiges Unternehmer-Pärchen, doch mit einem tun sie sich halt doch arg schwer: der Neukundengewinnung bzw. dem, was diesem Ereignis vorangeht: verkaufsfördernde Werbetexte schreiben

Jegliche noch so tolle Marketing - Ideen verpuffen eben im Nirvana, wenn der zugehörige Text sich so zäh liest wie die Brockhaus-Sammlung. Denn welche potenziellen Kunden lassen sich schon mit Brockhaus-Unterhaltung begeistern … 


Der letzte Newsletter der beiden in punkto
Werbetexte schreiben war sogar die reinste Katastrophe ...


... was Hugo und Erna ziemlich deprimiert. Dabei dachten sie, alles richtig gemacht zu haben: im ersten Schritt ein paar tolle Experten-Tipps verraten. Danach knallhart in ihr unschlagbares Angebot überleiten. Macht man das nicht so? Jedenfalls wurde ihnen das neulich in einem Experten-Webinar exakt so vorgetragen. Sagen wir so: Erna und Hugo gaben wirklich ihr Bestens. Gescheitert sind sie simpel an dem Gedanken Werbetexte schreiben ? Nichts leichter als das. Kriegen wir allein hin. 

Zurück zu Hugo und Erna und deren Problem: Werbetexte schreiben. Die Leser fanden den Beitrag leider gar nicht klasse. Um nicht zu sagen: Sie fanden die ganze Mail verdammt doof. Oder nichtssagend? Jedenfalls öffneten nur lächerliche 10 Empfänger der gesamten email-Liste das Ding. Und sage und schreibe 56 Menschen aus deren email Liste haben sich sogar ausgetragen. Darunter ein viel versprechender Kunde, der seiner Verärgerung über diese Art von Werbe-Belästigung in einem Beschwerde-Schreiben kund tat. Hugo und Erna schwant, dass sie beim Thema Newsletter schreiben letztes Mal wohl so ziemlich den Bock geschossen haben und dringend etwas ändern sollten. Und nicht nur dort. Ihr Vorhaben steht entsprechend in dieser Sekunde fest:


Aufträge bekommen durch saustarke Werbetexte!


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Die Frage ist nur: Was macht ein Werbetexter anders als sie selbst, wenn er einen Werbetext verfasst? Müssen Hugo und Erna womöglich erst Texter werden, um ihr Produkt besser zu verkaufen? Oder ihre Werbetexte schreiben lassen? Fragen über Fragen, auf die sie keine Antworten finden. Im Gegenteil: Der Kopf brummt, das Durcheinander ist groß. Daher beschließen beide: Genug für heute mit diesem ganzen Marketing - Zirkus, jetzt ist erst mal Freizeitspaß angesagt.

 


Die Vorstellungen von 'Freizeitspaß' zwischen Mann und Frau fallen zumeist sehr unterschiedlich aus. Hugo findet, er könne seine Freizeit am allerbesten genießen, indem er sich mit einem kühlen Pils vor den Fernseher setzt. Erna dagegen sieht in einer Shoppingtour eher die Chance, für weitere Unternehmer - Taten Kraft zu sammeln. Wer sich von den beiden in dieser Sache durchsetzt, muss sicher nicht extra erwähnt werden. Selbstverständlich brechen Hugo und Erna bereits in der nächsten Minute in die Stadt auf!

Nach einer Stunde Shopping-Marathon bilden sich bei Hugo erste Schweißtropfen auf der Stirn. Glücklicherweise entdeckt er zwischen Schuhladen und Eisdiele ein sensationelles Werbeplakat – Gott sei Dank, die Rettung naht. Und so reißt er Erna mit einem lauten 'Wow' aus deren Shopping-Trance. Sie lässt vor lauter Schreck fast ihre Einkaufstüten fallen und dreht sich nach rechts, um nachzuschauen, was Hugo zu einem solchen Ausruf veranlasst. Sie hätte nun mit allem gerechnet – allem voran einer hübschen jungen Dame mit langen, schlanken Beinen –, auf ein Werbeplakat für technische Dokumentation wäre sie nicht gekommen. Beine sind darauf zwar auch abgebildet, stecken die jedoch in grünen Gummistiefeln und werden zudem von zwei Hunden bestaunt. Hugos Ablenkungsmanöver wirkt bombastisch. Erna ist  entzückt von diesem Beispiel an kreativer Werbung. Nie hätte sie gedacht, dass man für ein derart technisch-trockenes Produkt ein solch witziges Werbeplakat entwerfen kann.

Eine verdammt kreative Idee, um Neukunden zu gewinnen. Genau so kreativ wollen die beiden ihre Neukundengewinnung nun auch angehen. Aber wie sollen sie das nur hinkriegen?

Bevor die beiden über diese entscheidende Frage nachgrübeln können, schwenkt Erna in einen anderen Gedankengang ab: beim Shoppen gehen Impulse für Werbetexte, Website, Newsletter - Beitrag, Werbebrief und Co. sammeln – einfach klasse. „Hugo, wenn das so ist, gehen wir nun täglich shoppen! Was Besseres kann uns für den Vertrieb ja wohl nicht passieren“, legt Erna bestimmend fest. Hugo befürchtet das Schlimmste ...


Mit Einkaufstüten in der Hand Werbetexte Beispiele begutachten!


Werbetexte schreiben und Marketing Ideen

© Idee + Text: Ulrike Parthen
© Layout + Grafik: Michael Kempf


Erna fragt sich plötzlich ernsthaft, ob Werbetexten, also Werbetexte schreiben, nicht vielleicht auch eine Alternative und zukunftsträchtiger Job für sie wäre. „Hugo, was machen Werbetexter noch mal genau und was muss ich studieren, um einer zu werden?“. Hugo schaut entsetzt drein bei und kann die kunterbunten verrückten Gedanken-Gänge seiner Gattin wenig verstehen. Frauen – die unbekannten Wesen, zumindest aus Männer-Sicht. Er ist sich sicher, dass Erna vor lauter Einkaufs-Rausch in eine utopische Vorstellung gerutscht ist, wie das in der Realität so abläuft mit dem professionellen Werbetexte schreiben. Er findet, dass Erna lieber auf dem Teppich und bei ihrem jetzigen gemeinsamen Unternehmen bleiben soll, anstatt sich in Shopping-Texter-Träume zu flüchten.

 

„Erna!“, ermahnt Hugo daher in ernstem Ton. „Schluss mit diesem Unfug! Wir gehen jetzt sofort nach Hause und schauen, was wir im Internet zum Thema Werbetexte Beispiele bzw. Werbetexte Vorlagen alles so finden. Du musst ja nicht gleich hauptberuflich werbetexten, nur weil wir bessere Texte für unser Unternehmen brauchen. Und wenn all das nicht fruchtet, engagieren wir eben einen hauptberuflichen Texter für unser Anliegen, basta! Und jetzt ab nach Hause, und denk daran, wir müssen bis 18 h unbedingt noch die Mail mit dem Angebot für unseren treusten Kunden versenden!“ Nicht auszudenken, dieser Deal geht nach der Newsletter-Farce auch noch schief, dann sieht es ziemlich schlecht aus mit dem Unternehmen von Erna und Hugo. Erna gibt sich also zunächst geschlagen und folgt schweigend ihrem Hugo. Dass das Schweigen einer Frau nichts Gutes bedeuten kann, zeigt sich sogleich ...


Wie kann ich Werbetexter werden?


Erna kann es nicht lassen und gibt, kaum zu Hause vor dem Rechner angekommen, obigen Suchbegriff in Google ein. Da sie unter dem Begriff nicht die Infos findet, die sie sucht, geht sie gleich einen Schritt weiter: 'Was verdient man als Werbetexter', lautet die Frage an Google. Oh Erna, wie gut, dass Hugo gerade nicht zugegen ist, sondern sich endlich mit seiner heiß ersehnten Bierflasche vor dem Fernseher von den Shopping-Strapazen erholt. Von Text - Allüren seiner Gattin bekommt er also erst mal nichts mit.


Das gibt’s doch nicht, denkt Erna und traut ihren Augen nicht. Bei ihrer Querbeet-Suche in Google  purzeln ihr plötzlich diese grünen Gummistiefel des Werbeplakats vor die Augen. Schnell erkennt sie, wo sie gelandet ist. Bei einer Textfee. Aha, was es nicht alles gibt. Dass diese Frau irgendwas mit Werbetext zu tun haben muss, wird Erna schnell klar. Bevor sie sich jedoch weiter über die märchenhafte Bezeichnung wundert, ruft sie aufgeregt nach Hugo, der sofort herbeigeeilt kommt. Beide stellen fest, dass es sich bei dieser Textfee tatsächlich um eine Werbetexterin handelt, die  allerlei Infos sowie Text - Beispiele in ihrem Blog veröffentlicht hat – so auch das grüne Gummistiefel-Plakat plus dazugehörige Werbekarte. Anhand des Blog-Artikel-Beitrags erfahren Hugo und Erna auch nun, wo sich überall professioneller Werbetext versteckt – manchmal an Stellen, die ein Laie gar nicht vermuten würde. Allein die Fertigung einer simplen Headline bedeutet Texten auf höchstem Niveau. „Na, kein Wunder sind wir mit unserem Newsletter so auf die Nase gefallen und konnten damit weder einen Blumentopf noch zahlende Kunden gewinnen!“, gibt Hugo kleinlaut von sich. Er ahnt, dass er seinerzeit bereits beim Ertüfteln des Mail - Betreffs  alles falsch gemacht hat, was man nur falsch machen kann. Und nicht nur dort – der Schreibstil des restlichen Newsletters war leider nicht besser. Allerdings wusste er damals noch nicht, was für eine enorme Wirkung Text auf Menschen hat. Im besten Fall die, dass sie begeisterte Kunden werden. Im schlechten Fall jedoch das Gegenteil: Er verprellt sie regelrecht und kann sogar richtig großen Schaden anrichten.

Hugo blättert Beitrag für Beitrag weiter und erfährt immer mehr interessante Tatsachen hinsichtlich Marketing und Werbung, was ihm zuvor überhaupt nicht bewusst war. „Du Erna, lass uns mal in die Rubrik Werbebriefe wechseln. Ich glaube, hier finden wir tolle Tipps für unsere Newsletter. Das ist doch auch so was Ähnliches wie ein Werbebrief, oder?“. Erna ist sich nicht ganz sicher, doch sie denkt, dass ein weiteres Schmökern in den Artikeln dieses Blogs nicht schaden kann. Sie will ihre Kundengewinnung zukünftig auf jeden Fall anders gestalten.


Kunden in Sicht! Wann Werbebriefe Wirkung zeigen


Es wird schon langsam dunkel, was Erna und Hugo jedoch gar nicht bemerken. So vertieft sind sie in ihr Werbetexte - Studium. Vor allem diese ganze Sache bezüglich Werbebrief schreiben hat es ihnen angetan. „Hugo, meinst du, wir sollten mit dieser Textfee mal Kontakt aufnehmen?“, fragt Erna schließlich. Hugo will lieber in Erfahrung bringen, was das alles kostet. „Was ist nun Erna? Konntest du irgendetwas herausfinden zum Honorar dieser Frau?“, fragt Hugo inzwischen zum dritten Mal. „Hugo, hier steht leider nichts darüber. Dafür eine Erklärung zum Thema: 'Was sind Werbetexte und warum Werbetexter?' Hä, wie meint sie das?


Ach so, warum man einen Werbetexter engagieren sollte, anstatt selbst drauflos zu texten ohne jegliche Kenntnisse. Irgendwie müssen wir ja weiterkommen mit unserem Anliegen. Noch so eine Farce wie mit dem letzten Newsletter und wir können einpacken!“. Hugo nickt bekräftigend und will diese Textern sofort anschreiben.Danach fallen beide völlig Text-erschöpft in ihre Betten.


Homepage gestalten – Webseite gestalten – Internetseite selbst erstellen


Vor lauter Texte-Wirrwarr in ihrem Kopf, träumt Erna total wirres Zeug. Sie sieht sich am Werbetexter-Himmel schweben, sitzt dabei auf einer großen, weißen Marketing - Wolke. An ihr ziehen massenhaft kleine Wölkchen mit Wortfetzen vorbei. Auf einer steht: 'Werbung – grenzenlos multimodale Werbetexte im interkulturellen Vergleich'. Erna versteht nur Bahnhof, wundert sich aber keineswegs über diese kuriosen Dinge, die hier soeben passieren. Es scheint, als sei dies alles völlig normal im Werbetexter-Himmel. Auf einer anderen Wolke prangt in großen Buchstaben: 'Werbetexter gesucht – Werbetexter Düsseldorf gesucht + Werbetexter Köln gesucht'! Da Erna keine Lust hat, vom schönen Schwabenland dorthin auszuwandern, wartet sie lieber auf eine weitere Wolke, die ihr bzgl. 'Beschriftung' mehr zusagt: 'Werbetexte englisch'. „Au ja!“ ruft sie laut, als es plötzlich vehement an ihrer Schulter wackelt. Hugo rüttelt seine Erna wach, die im Schlaf zu sprechen angefangen hat. „Erna, was ist denn aber auch los mit dir?“, fragt Hugo besorgt. „Ach nichts“, antwortet Erna, die so was von enttäuscht ist, von diesem tollen Traum wieder in die Wirklichkeit geholt worden zu sein – die knallharte Wirklichkeit.

Als Hugo frisch rasiert und geduscht aus dem Bad kommt, sitzt Erna bereits am Laptop. Hugo würde nun ja sehr gerne endlich etwas mehr erfahren hinsichtlich Werbebrief, doch Erna schweift in Google schon wieder in tausend verschiedene Richtungen ab. Warum sie nun plötzlich alle Vorteile recherchiert im Bereich Internetseite selbst erstellen, kann er sich nicht erklären. Sie hatten gestern doch ausdrücklich abgemacht, sich zunächst dem Thema Werbebriefe zu widmen. Hugo schaut daher sehr verzweifelt drein und weiß sich keinen Rat, wie er seine Gattin wieder auf die Spur bringen soll. „Erna, bitte sei vernünftig! Es bringt doch nichts, wenn du nun kunterbunt mit Kanonen auf Spatzen schießt und alle Infos von 2013 bis 2015 durchliest, die du über Werbung oder zum Vertrieb finden kannst. Lass uns zunächst bei einem Thema bleiben und dies weiterverfolgen. Ich melde mich nachher gerne auch bei dieser Textfee, wenn du möchtest, und frage, ob sie uns helfen kann, damit unser Unternehmen erfolgreich wird.“

Erna gibt sich geschlagen und schiebt das Laptop kurzerhand beiseite. „Hugo, du hast ja Recht, aber weißt du, ich mache mir solche Sorgen. Vielleicht ist es wirklich besser, mit einem Text - Profi Kontakt aufzunehmen, anstatt selbst im Blindflug tausend Beispiele und Marketing Tipps aus dem Internet zu sammeln. Das Angebot ist aber auch echt riesig, ich fühle mich komplett erschlagen.“

Es ist noch sehr früh am Morgen, daher ändert Hugo sein Vorhaben 'Mit Textfee Kontakt aufnehmen' kurzfristig und verfasst eine Mail, anstatt zum Hörer zu greifen. Er möchte die gute Frau nicht gleich mit einem Anruf um 6.58 h erschrecken, schließlich erhofft er sich viel versprechende Unterstützung. Und so schreibt er folgenden Hilferuf per E-Mail:


Werbetexte schreiben sich nicht so leicht


Da Hugo sich optimal auf das Telefonat vorbereiten möchte, fertigt er sogleich eine Liste mit seinen brennendsten Fragen:

1. Was gehört in einen Werbebrief?
2. Was muss ein Werbebrief enthalten?
3. Wie erstelle ich einen Werbebrief und wie gestalte ich einen Werbebrief eigentlich grafisch?
4. Wie sollte ein Werbebrief aussehen bzw. wie muss ein Werbebrief aussehen?
5. Woran orientiert sich ein Werbebrief?
6. Was ist bei einem Werbebrief zu beachten?
7. Wie schreibe ich einen guten Werbebrief?
8. Was kosten Werbebriefe?
9. Wann Werbebriefe versenden?


Erna findet zwar, dass all diese Fragen doch arg ähnlich sind, aber Hugo will auf Nummer sicher gehen und alle Eventualitäten und Feinheiten abfragen. Daher macht er sich am Rand stichwortartig weitere Anmerkungen, die er unbedingt ansprechen will: Werbebrief Aufbau – Werbebrief Formulierungen – Werbebrief Muster – Werbebriefvorlagen – Werbebrief Word bzw. Word Vorlage Werbebrief.

„Hugo, jetzt übertreib mal nicht. Du vergraulst die arme Textfee ja sofort, wenn du sie derart bombardierst. Lass das Telefonat doch einfach locker auf dich zukommen, anstatt hier eine Doktorarbeit an Fragen zu fertigen!“, schimpft Erna kopfschüttelnd. Sie denkt, dass als erste wichtige Frage überhaupt  diese zu klären ist: 'Was ist ein Werbebrief?' Oder besser gesagt, ist ein Newsletter auch einer, denn darum geht’s ihnen ja eigentlich. Nicht, dass sie nachher auf dem total falschen Dampfer sind mit diesem ganzen Werbebriefe-Zirkus. Hugo schaut verdutzt drein und muss Erna Recht geben. Bei all der Euphorie hatte er das glatt vergessen. Und so beschließt er, einfach abzuwarten, bis die Textfee Licht ins Dunkel bringt und die Verwirrung hoffentlich entwirrt.


Werbebriefe schreiben - wie geht das? Na, so zum Beispiel: 


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© Idee + Text: Ulrike Parthen


Das Telefon klingelt. Hugo hechtet zum Hörer und stellt ohne 'hallo' oder seinen Namen zu nennen, obige Frage. „Hallo Herr Müller“, ertönt es aus dem Hörer. Erst jetzt fällt Hugo auf, dass er vor lauter Aufregung sämtliche Höflichkeitsregeln außer Acht gelassen und sich vermutlich arg blamiert hat. „Oh Entschuldigung“, stammelt Hugo und wird puterrot im Gesicht vor Scham. „Mit wem spreche ich denn?“, fragt er höflich. „Mit der, die Ihnen alle Ihre Fragen gerne beantwortet“, klingt es aus dem Hörer freundlich. Hugo erkennt sofort, dass er nun wohl die Textfee in der Leitung hat und ist sehr erleichtert, dass diese ihm seinen Blackout nicht übel nimmt.

Ein für Hugo äußerst aufschlussreiches Gespräch nimmt seinen Lauf, in dem er schnell feststellen muss: Hugo und Erna hätten sich schon längst professionelle Hilfe holen sollen für den Bereich Kundengewinnung, Werbetext, Marketing. Schließlich geht man bei Zahnschmerzen auch zum Zahnarzt, anstatt sich selbst mit Hammer und Meißel an den Zähnen auszutoben. Doch die Textfee hat großes Verständnis für die beiden, was Hugo schnell wieder beruhigt. Schließlich hat sie es täglich mit Kunden zu tun, denen es ähnlich ergeht wie Hugo und Erna: Man holt sich hier und da Infos in Webinaren oder im Internet, liest Bücher, sammelt Tipps usw. und versucht diese dann praktisch umzusetzen, was zu 99,9 % leider ungut endet. Auch Geld spielt eine große Rolle, das Unternehmer lieber einsparen statt in 'unnötige' Sachen wie Werbetext zu investieren. Denn vor allem beim Texten denken sich die Menschen: 'Ha, schreiben kann ich doch selbst, warum also einen Texter für mein Marketing engagieren?' Dass diese selbst formulierten Sätze so viel mit Werbetext zu tun haben wie ein Schnitzel mit veganer Ernährung, sind sich die Menschen gar nicht bewusst. Und schrecken erst dann auf, wenn erste Schäden zu verzeichnen sind in der Form: Kunden springen ab, Kunden werden erst gar nicht gewonnen, der Wettbewerb ist grundsätzlich eine Nasenlänge voraus, viel Geld geht verloren.

Hugo kann dem nur zustimmen. Von 2013 bis 2015, also lange zwei Jahre, mühen er und Erna sich bereits relativ erfolglos ab, um nun feststellen zu müssen: Wir stehen kurz vor der Schließung, wenn nicht schnell etwas passiert. So weit, so gut – Textfeen-Hilfe naht nun ja.

Erna wird langsam unruhig. Um Himmels willen, was kostet ein Werbetexter bloß, denkt sie sich im Stillen inzwischen und befürchtet, sich diese ganze Texterei nicht leisten zu können. Hugo beendet indes das Telefonat und ist bester Laune, was man von seiner Gattin nicht behaupten kann. Auf deren Stirn zeichnen sich Sorgenfalten in Kratertiefe ab, was auch Hugo nicht verborgen bleibt. Also nimmt er seine Erna an die Hand, führt sie ins Wohnzimmer, und setzt sich mit ihr aufs Sofa. „Erna, mach dir keine Gedanken, das Telefonat war spitze. Alles wird gut und unser Unternehmen bald erfolgreich, glaub mir!“, schwört Hugo. „Ich weiß, ich weiß, wir müssen hierfür natürlich erst einmal ein bisschen investieren, aber ohne geht es einfach nicht. Das habe ich jetzt erkannt. Wo Gutes bei rauskommen soll, müssen einfach Profis ans Werk. Wir hätten das schon in 2013 tun sollen, als wir mit unserem Unternehmen gestartet sind!“

Und so berichtet er Erna in allen Einzelheiten, was er mit der Textfee besprochen hat. Als er seine Ausführungen beendet hat, stellt Erna erstaunt fest: „Hugo, diese Textfee scheint ja viel mehr als nur eine Texterin zu sein. Die hat uns am Telefon doch glatt schon die besten Marketing Ideen präsentiert, welche Schritte wir wann genau einleiten müssen und wie genau. Dabei unser mageres Budget berücksichtigt und auch sofort erkannt, wie die Kunden in unserer Branche ticken.“ Hugo kann dem nur nickend zustimmen und ist sich sicher, eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Gleich morgen meldet sich die Textfee erneut, um den bereits grob am Telefon besprochenen Plan detailliert mit dem dazugehörigen Angebot schriftlich zu präsentieren. „Hugo, ich bin so froh, dass wir gestern shoppen waren und diese grünen Gummistiefel entdeckt haben.“ Wo Erna Recht hat, hat sie Recht. Genau die waren schließlich Auslöser dafür, dass Hugo und Erna aus ihrem Marketing-Dornröschenschlaf erwachten. Network-Kunden, wir kommen!


Marketing - Ideen, die es in sich haben!


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© Idee + Text: Ulrike Parthen
© Layout + Grafik: Julia Karl


Bereits eine Woche später steht kein Stein mehr auf dem anderen. Die Textfee, als kreative Unterstützerin von Hugo und Erna, hat inzwischen einen kleinen Wirbelsturm in Gang gesetzt, der sich in zahlreichen Vorschlägen niederschlägt für Blog-Artikel, Mail, Responder, Google, Website, Social Media mit Facebook, twitter und Co. "Oh Erna, ist das nicht toll?“, merkt Hugo begeistert an. „2015 wird unser Jahr!“  Erna sieht das ähnlich und schwelgt schon in Zukunftsträumen: Urlaub in der Karibik, eine Menge neuer Schuhe und Handtaschen, ein kleiner Brillantring wäre zudem nicht schlecht. Sie denkt einigermaßen geläutert an 2013 zurück. Damals, als sie mit dem Networking starteten und bereits ähnliche Träume hegten.

Kein Wunder, das Networking-Prinzip lebt davon, Mitstreiter wie Hugo und Erna genau mit solchen Träumereien zu ködern. Ein bisschen naiv sind diese Versprechungen ja schon, die allseits im Netz zu finden sind: 'Du wirst Millionen verdienen. Jeder kann im Network reich werden. Es geht ganz simpel. Wir haben die besten Network-Produkte überhaupt, die die Menschheit dringend braucht.'

Blöd nur, dass den so Geköderten zumeist ein nicht ganz unwichtiges Detail unterschlagen wird. Ob Network, Schuhgeschäft oder Rechtsanwalt – alle haben eines gemeinsam: Es handelt sich um selbstständige Unternehmen. Heißt: Von nix kommt nix! Investitionen, sehr viel Arbeit, Weiterbildung usw. müssen sein, wenn am Ende sechs Buchstaben dabei herauskommen sollen: ERFOLG! Kein Wunder, dass  Hugo und Erna bisher nicht vorangekommen sind. Deren Investition von 2013 - 2105 in professionelle Experten für Werbung und Marketing beziffert sich nämlich auf exakt 0 Euro.

Lächelnd schaut Erna zu ihrem Hugo hinüber: „Hugo, was verdient ein Werbetexter denn nun?“, Hugo versteht die Witzelei seiner Angetrauten natürlich sofort. Nein, seine Erna will nicht ernsthaft das Revier wechseln, um sich erfolgreich in der Werbung für andere Unternehmen auszutoben. Seine Erna möchte ihm lediglich sagen: „Jetzt wissen wir, wie wir Kunden gewinnen und gute Geschäfte machen können, was es für kreative Möglichkeiten gibt, auf die wir als Laien niemals selbst gekommen wären. Vor allem aber wissen wir, was Google mit unserem Newsletter - Versand, der wiederum mit unserer Website und die letztendlich mit Social Media um Facebook und twitter zu tun hat. Sämtliche kleine Rädchen müssen hier strategisch ausgeklügelt ineinander greifen, sonst wird das nichts mit dem Erfolg – und schon gar nichts mit dem Karibik-Urlaub ...


Marketing - Idee, Streich 1: eine neue Landingpage muss her!


Gerade wollen Hugo und Erna in ein verlängertes Wochenende zum Bodensee aufbrechen, als eine Mail der Textfee eintrudelt. „Komm Hugo, lass uns die bitte noch schnell anschauen. Ich bin soooo neugierig“, fleht Erna bittend. Da Hugo seiner Frau kaum einen Wunsch abschlagen kann, stimmt er zu und öffnet sogleich die Nachricht. „Das ist ja der Wahnsinn“, ruft Hugo begeistert. Nach nicht mal einer Woche präsentiert die Textfee einen Entwurf ihrer neuen Landingpage. Wichtigste Basis und somit Step 1 im Vorhaben 'Hugo und Erna auf den richtigen Weg bringen'.


Ist wie beim Hausbau: Mauert man zuerst die Wände, bevor man ein sicheres Fundament gegossen hat, gestaltet sich das zukünftige Wohnen darin ziemlich wackelig. Käme man sogar auf die Idee, die teuersten, schönsten Tapeten anbringen zu wollen, noch bevor wiederum die Wände hochgezogen sind, hat es die tolle Tapete verdammt schwer, sich zu präsentieren.

Hugo und Erna wollten in den letzten zwei Jahren sehr viele Tapeten (Werbetexte) an nicht vorhandene Wände (Marketing-Konzept) kleben. Und mussten wiederkehrend feststellen, dass die Dinger einfach nicht halten wollten. Texten ist halt nicht so ihr Ding, wie man an den Folgen der letzten Responder-Aussendung sehen konnte. Da helfen auch die viele (theoretischen) Tipps nicht, wie z.B. 'Wie formuliere ich Werbetexte bzw. 'Wie schreibe ich gute Werbetexte', die sie sich per Webinar oder Google einverleibt haben. Allenfalls ein Workshop Werbetexte könnte hier Abhilfe schaffen und einen Unternehmer in Richtung 'professionell Texte verfassen' bringen.

Hugo und Erna finden es inzwischen spitzenmäßig, sich nicht mehr die Finger wund suchen zu müssen nach Informationen über Werbetext oder Marketing - Ideen. Sie überlassen das nun lieber jemandem, der sich damit auskennt: der Textfee. Und wie man sieht, hat die Textfee nicht nur die allerschönsten Tapeten in petto, sondern sie gießt parallel ein bombenfestes Fundament und vergisst auch diese vielen Wände im Haus nicht, damit die tollen Tapeten überhaupt im besten Licht sichtbar gemacht werden können. Mit einem völlig neuen Gefühl im Bauch – Ruhe und Zuversicht –  schnappen sich die beiden ihr Köfferchen und brechen auf in Richtung Schwäbisches Meer.

Erna bekommt schon nach 100 Kilometer mächtig Hunger. Die Blase drückt zudem auch ganz schön heftig. Warum also nicht eine kurze Rast einlegen? Wer weiß, vielleicht begegnen Hugo und Erna dabei ja auch wieder Werbeplakaten mit grünen Gummistiefeln. Eventuell aber auch ein paar schicken neuen Schuhe für Erna ...

Zufällig landen sie am Eingang eines Internet-Café.s „Hugo, wart mal kurz!“, sagt Erna bestimmend und bleibt stehen. „Oh ne, Erna, nicht schon wieder im Internet surfen. Ich kann Google langsam nicht mehr sehen.“ „Ach komm schon, Hugo, nur eine halbe Stunde!“, jammert Erna. Da sie ihren Hugo inzwischen lange 28 Jahre kennt, weiß Erna ganz genau, wie sie es anstellen muss. Frauen schaffen es halt nahezu immer, Männer um deren Finger zu wickeln, wenn sie wollen. So auch jetzt. Hugo gibt nach und so betreten sie das Café. Auch eine Art von Marketing, wenn man so will!

Das Erste, was ihnen dort auffällt: Hier herrscht gähnende Leere. Ob der Besitzer wohl auch Probleme mit seiner Neukundengewinnung und Werbung hat, fragen sie sich? Bevor sie dieses Thema näher erörtern, will Erna unbedingt schauen, ob eine zweite Mail der Textfee eingetrudelt ist. „Boah, Erna! Die Textfee hat uns doch erst vor zwei Stunden eine Mail geschickt. Warum soll sie nun schon wieder schreiben? Jetzt warte doch einfach ab, bis sie die nächsten Schritte eingeleitet hat!“ „Hugo, sie hat uns gestern versprochen, dass außer dem Website - Entwurf auch der erste kreative Werbetext für unsere email - Liste fertig sein wird. Und zwar noch vor dem Wochenende. Heute ist Donnerstag – die Woche also fast um!“, mosert Erna ungeduldig.

„Geduld war noch nie deine Stärke“, kommentiert Hugo Ernas Worte. Im Grunde genommen ist er ja genauso neugierig. Offen zugeben würde er das aber niemals. Also tut er so, als sei er total gelassen und freut sich insgeheim, seine Erna mit dieser uninteressierten Gelassenheit ein bisschen necken zu können. Die Reaktion seiner Angetrauten gibt ihm Recht. Erna ist entrüstet und kann Hugos Gleichgültigkeit überhaupt nicht verstehen.


Newsletter im Werbebrief - Gewand?


Er setzt der Neckerei sogar noch gekonnt das Krönchen auf, indem er anfängt fachzusimpeln und Erna in Manier eines Oberlehrers über Folgendes aufklärt: „Ob Newsletter oder Werbebrief – beide liegen einem ähnlichen werbetextlichen Stil zugrunde. Denn egal, was man als Unternehmer seinen Kunden mittels News auch mitteilen möchte: Dies bitte immer in emotionaler Schreibweise, gerne als Story verpackt oder mit einer Metapher ausgeschmückt. Vielleicht sogar witzig, frech oder charmant provokant.“ Erna bleibt der Mund offen, als sie Hugo auf diese Weise schlau daherreden hört. Passt so gar nicht zu ihm, diese Schlaumeierei. Sie ahnt, dass also irgendwas im Busch sein muss. Als Hugo zaghaft zu grinsen anfängt, erkennt sie, was soeben passiert: Hugo hat sie veräppelt. Liebevoll natürlich. Wobei man ihm eines lassen muss – die vorgetragenen Worte kamen fachmännisch astrein über seine Lippen. Er hat beim letzten Telefonat mit der Textfee, die ihm genau das erklärte, wohl sehr gut aufgepasst.

Hugo und Erna fangen lauthals zu lachen an. Hugo als Werbetexte-Fachmann. Wie süß, denkt sich Erna. Und Hugo freut sich wie Bolle, dass er es wieder mal geschafft hat, seine Erna zum Lachen zu bringen.


Werbebrief schreiben oder Info-News schreiben?


Hugo hat großes Verständnis für seine Erna. Da er nun ja weiß, dass sich ein solcher emotionaler Newsletter genauso schreiben lässt wie ein Werbebrief, ist er extrem gespannt, wie der ihre wohl aussehen mag: Hugo und Ernas erster Verkaufstext mit einer tollen Story. Die Textfee hatte bereits vorausgeschickt, dass er locker, witzig und frech ausfallen wird, da dies sehr gut zu ihnen und der Zielgruppe passt. Vor allem will sie damit erreichen, dass der Network-Charakter nicht mehr auf den ersten Blick ersichtlich ist, sondern sofort positive Emotionen und Sympathie aufgebaut wird.


Die Menschen stehen dem Networking meist sehr negativ gegenüber, gerade weil das Marketing der Networker so entsetzlich reißerisch und übertrieben vonstatten geht. Um diese Abneigung sofort auszuhebeln, will Frau Textfee entsprechend einen anderen Weg einschlagen.

Verdammt viel Psychologie, was diese Textfee da walten lässt, sind sich Hugo und Erna einig. Ein Grund mehr, es vor Spannung kaum mehr auszuhalten und hier mitten im Internet-Café nach nur 100 km Fahrt schon wieder ihre Nachrichten zu checken.

Oh, oh, es hat nicht sollen sein. Kein neuer Text-Entwurf der Textfee eingetrudelt. Wobei das schon arg viel verlangt ist, da ja erst vorhin einer für die Landingpage eintrudelte. „Vielleicht morgen“, tröstet Hugo seine Erna, die sehr enttäuscht dreinschaut. „Lass uns nun das Wochenende am Bodensee genießen und nicht mehr über Werbetexte, Werbung, Marketing - Ideen oder potenzielle Kunden den Kopf zerbrechen. „Ich geb mir Mühe, Hugo“. Verspricht Erna. Na, das ist doch schon mal ein guter Ansatz.


Erna und die Neukundengewinnung


Erna und Hugo haben es tatsächlich geschafft: Vier Tage am Bodensee verbracht, ohne an strategische Maßnahmen, ihr Unternehmen, die neue Website oder Akquise zu denken. Hugo hat  wirklich alles gegeben, damit Erna nicht wieder in alte Muster verfällt und sich gedankenverloren im Internet vergräbt. Seine äußerst cleveren (und erfolgreichen!) Maßnahmen dahingehend sahen folgendermaßen aus: Es gibt Dinge, denen Frauen einfach nicht widerstehen können. Schuhe zum Beispiel. Da Erna jedoch schon sehr viele Schuhe ihr Eigen nennt und auch der Kleiderschrank wegen Überfüllung demnächst geschlossen werden muss, verzichtete Hugo dieses Mal auf das fraulich taktische Ablenkungsmanöver No. 1: shoppen.


Scheinbar war die Kreativität der Textfee irgendwie ansteckend, denn auch Hugo bewies mit seinen Taten enorm viel kreative Energie: zunächst begleitete er seine Erna zu einer Kosmetikbehandlung, danach zur Masssage. Zum Abschluss folgte eine Art Bäderbehandlung mit seltsamen Blüten im Badewasser. Ob es Rosen waren, konnte Hugo abschließend nicht ganz klären. Was jedoch auch völlig unerheblich ist, da das Ablenkungsmanöver so oder so seine Wirkung zeigte. Erna war total entzückt und dachte keine Minute mehr an unternehmerische Begebenheiten. Der Rest des Bodensee-Kurztrips verlief ähnlich. Die Folge: Eine sehr beschwingte Erna fährt mit einem überaus siegessicheren und zufriedenen Hugo zurück in heimische Gefilde, um ganz happy sofort eines festzustellen: Der heiß ersehnte Werbetexte Entwurf ist da - die Neukundengewinnung kann bald starten! Voila, Hugo und Ernas Baby ist geboren - ihr erster Newsletter in Storyform.


Werbetext-Beispiele, die Leser zu Kunden machen

© Idee + Text: Ulrike Parthen

Hugo liest Erna die Zeilen vor und muss zwischendurch so lachen, dass er kaum weiterlesen kann. Wie die Textfee nur auf solche Werbetexte Storys kommt? Egal wie, Hugo und Erna finden die kreative Strategie phänomenal. So macht Akquise sogar richtig Spaß! Nie wäre ihnen diese Art von Möglichkeiten in den Sinn gekommen, einen Werbetext zu gestalten. Egal, wie viele Monate oder Jahre sie noch Website für Website im Internet oder den Social Media Portalen durchstöbert hätten nach Tipps: Nie und nimmer hätten sie einen derartigen Text verfasst.

Hugo kann nicht anders und ruft sofort die Textfee an, um ihr seine Begeisterung mitzuteilen. Im Gespräch ergibt sich, dass Hugo und Erna bei Weitem nicht die Einzigen sind, die bezüglich erfolgreich Neukunden gewinnen einem großen Irrtum unterliegen. Vertrieb läuft dann gut, wenn man den potenziellen Kunden nicht auf die Nerven geht. Einfach eine Umkehrung schaffen, sich selbst so begehrenswert und interessant machen, dass die Kunden zum Unternehmen kommen – von ganz allein. In der Praxis machen viele Unternehmer bei deren Neukundengewinnung den großen Fehler, ziemlich penetrant zu werden. 'Bitte kauf mich doch endlich', so die Strategie der Akquise. Und so wird sachlich geworben wie der Teufel, noch sachlicher die Produkte oder Dienstleistung angepriesen und nicht zu vergessen eine Menge Selbstbeweihräucherung in den Werbetext gepackt: 'Wir, die Fa. Supertoll, sind schon 200 Jahre am Markt, verfügen über 400 Jahre Erfahrung und sind die perfekten Spezialisten zum Thema supertoll.' O.k., das ist nun schon arg überzogen, doch so oder ähnlich sind zuhauf Verkaufstexte im Internet zu finden. Die besten Maßnahmen hier: All den sachlichen Mist aus sämtlichen Quellen entfernen und emotionale Verkaufstexte verfassen.

Hugo verstehe so langsam, was ihm die Textfee sagen will. Und auch, warum es in 98 % der Fälle zu einem unbefriedigenden Ergebnis führt, wenn Unternehmer ihre Texte selbst schreiben. Wir alle sind es einfach so  gewohnt, dass man im Geschäftsbereich gediegen und sachlich agiert. Was bei einem Treffen mit Kunden oder Geschäftspartnern auch angebracht ist. Wäre schon etwas seltsam, wenn der Unternehmer bei einem solchen Zusammentreffen Kaugummi kauend mit Baseball-Mütze von seinen Party-Erlebnissen des letzten Wochenendes erzählt. Ganz anders beim Werbetexten: Hier darf die Phantasie ihren vollen Lauf nehmen. Sogar Purzelbäume schlagen. So lange ein emotionaler Text mit bildlichen Szenen, einer Story entsteht, ist fast alles erlaubt. Hauptsache, diese Story beschreibt das Problem, das die potenziellen Kunden haben und führt dann zur Lösung: dem Angebot des Unternehmers.

Hugo lauscht gespannt den Worten der Textfee und ist am Ende des Telefonats total aus dem Häuschen. „Erna, unser zweiter Werbetext ist auch schon fertig. Sie will den Text jetzt gleich schicken!“ Aufgeregt wie kleine Kinder kurz vor der Bescherung starren die beiden auf ihr Mailprogramm. Da soll noch mal einer behaupten, Akquise bzw. Neukundengewinnung sei anstrengend bzw. langweilig. Nicht so bei Hugo und Erna, die mit zitternden Fingern das soeben eingetroffene Text-Dokument öffnen.


Wow, was für eine geile Story, denkt sich Erna - ein Werbetext-Beispiel, das wahrhaft für Aufsehen sorgen wird. Die beiden schauen sich an und bringen kein Wort mehr über ihre Lippen. Na, die sollen sich ihren Atem ruhig sparen, bereits morgen früh um 8 h möchte die Textfee erneut in einem Telefonat die weiteren Marketing - Maßnahmen mit ihnen besprechen und auch, welche vielen Möglichkeiten sie mit dieser Art der Texte haben. „Was sie wohl damit wieder meint?“, entgegnet Hugo neugierig.


Ätsch - und es geht doch: clevere Neukundengewinnung danke richtig gutem Werbetext


„Hallo Frau Textfee, schön, dass sie so pünktlich anrufen“, entgegnet Erna, als sie am 1. April 2015 (oh nein, es handelt sich keineswegs um einen Aprilscherz!) Punkt 8 Uhr den klingelnden Telefonhörer in die Hand nimmt. „Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich auf laut stelle? Damit mein Hugo auch mithören kann, was Sie uns heute erklären wollen.“ Selbstverständlich hat die Textfee nichts dagegen dagegen einzuwenden. Und schon geht es los mit dem  detaillierten Schlachtplan 'Marketing von Hugo und Erna'. Jetzt, da erste Texte fertig sind, die Website vom Entwurf in das Stadium 'final fertig' vorgerückt ist, nehmen die theoretisch schon seit Tagen geplanten Maßnahmen nun auch praktische Form an. 


Der Schlachtplan sieht zur Neukundengewinnung das hier vor:

1. Eine einladende Landingpage, die mit einer witzig-provokanten Aussage in Verbindung eines aussagekräftigen Bildes für Furore sorgt. Und die Leser ganz heiß darauf macht, mehr lesen zu wollen. Wie macht man dies am Besten? Mit einem Responder natürlich. Einmal eingetragen, kann man die Interessierten über eine längere Zeit immer wieder mit Infos versorgen, die irgendwann zum Kauf führen. Wenn Sie, lieber Leser, aufgepasst haben, müssten Sie nun genau wissen, in welcher Form das passiert. Richtig! Nicht aufdringlich, sondern so emotional, dass die Menschen in der email - Liste von allein kaufen wollen.


2. Es folgt ein follow-up-Prozess von zunächst 7 Mails. Dieselben Texte werden leicht adaptiert und können ebenso an die Menschen versendet werden, die bereits in der vorhandenen, alten Liste von Hugo und Erna Platz genommen haben. Mittels viel zitiertem Newsletter.

3. Es wird ein Blog aufgesetzt. Und wieder kommen dieselben Texte zum Einsatz, diese wiederum für die entsprechenden Artikel leicht angepasst und darin veröffentlicht werden.

4. Bingo! Die so erstellten Artikel-Texte werden in Social Media über Facebook, twitter und Xing via kreativem Anteazer-Satz verlinkt.

Einer für alle, alle für einen: So kann ein und derselbe Text mehrfach in den unterschiedlichen Vertriebs - Kanälen wirken. Der Kreis schließt sich. Und die vielen bereits angesprochenen kleinen Rädchen drehen alle gemeinsam entsprechend an dem ganz großen, das sich Akquise bzw. Neukundengewinnung nennt. Erna schaut ganz verdutzt drein. Sie ahnt, was man unter dem Wort clevere Marketing - Ideen nun zu verstehen hat. Sie kann es kaum erwarten, die Rädchen vollständig ins Laufen zu bringen. Hierfür fehlen ja nur noch 5 Texte als Basis. Die fix anpassen und los geht’s.


Hugo und Erna im Glück: Die ersten Kunden werden gewonnen.


Seit 8 Wochen dreht sich das Akquise-Rad von Hugo und Erna auf oben beschriebene Weise. Sie setzen alles exakt so um, wie die Textfee empfohlen hat. Wenn zwischendurch Fragen auftauchen, sind die schnell geklärt. Natürlich wissen sie, dass alles erst wirken muss, seine Zeit braucht und daher keine Wunder zu erwarten sind. Dass es allerdings derartig gut anläuft, hätten sie sich nicht träumen lassen. „Erna, die Akquise macht nun richtig Spaß, findest du nicht auch?“, fragt Hugo seine Gattin. Erna bestätigt ihm dies einzig durch ihr Verhalten in den letzten Wochen. Sie ist regelrecht aufgeblüht. 


Dieses offensive Zugehen seinerzeit auf die Menschen via Kalt-Akquise fiel ihr extrem schwer. Jedes Mal verkrampfte sie, wenn sie es versuchte. Mit dieser umgekehrten Möglichkeit kehrt die Freude zurück. Und das macht sich eben in der ganzen Erna bemerkbar. Was Hugo natürlich verdammt toll findet. Für Erna also der beste Zeitpunkt, Hugo an sein Versprechen zu erinnern: "Hugo, ich sag nur: Texter-Seminar!" "Ach Erna, klar kannst du, meld dich ruhig beim Textfeen-Texter-Seminar an. Dann kannst du endlich deinen Traum erfüllen, selbst texten zu lernen und unsere erfolgreiche Werbetexte zukünftig selbst verfassen." 


Werben ohne zu werben!


Was ist das nun schon wieder, fragen Sie sich? Werben ohne zu werben? Ist doch ein Widerspruch in sich, oder? Schauen Sie sich einfach Hugo und Erna an, dann erkennen Sie die Antwort. Werben ohne zu werben läuft in der Form ab, dass Sie als Unternehmer auf allen Kanälen in gleicher Weise 'nur' angenehm auffallen, anstatt Ihr Angebot offensiv (oder nervend) anzupreisen. Dies am Besten mittels emotionalem Werbetext, der sich hierbei gern des Storytelling bedienen darf. Das macht sie sympathisch, schafft automatisch Vertrauen und endet im größten Luxus, der einem Unternehmer widerfahren kann: Aus der einstigen lästigen Akquise bzw. Neukundengewinnung wird eine 'Die Kunden rennen Ihnen von selbst die Bude ein'. Heißt, nicht mehr Sie laufen atemlos den potenziellen Kunden hinterher, um diese zu gewinnen. Sondern die Kunden laufen zu ihnen – ganz freiwillig sogar.

Das Ende der Geschichte von Hugo und Erna: Dreimal dürfen Sie raten. Natürlich endet es in einem Traumurlaub in der Karibik. Zwar noch nicht gleich. Aber bereits ein Jahr später sitzen die beiden fest im Sattel, haben keinerlei Sorgen mehr und ihr Unternehmen erfolgreich in die Spur gebracht. Viele Networker bekamen im Lauf der Monate Wind von dieser Neukundengewinnung - Methode  und machen es Hugo und Erna inzwischen nach. Und wer hat diese riesige Lawine ins Rollen gebracht? Ein Paar grasgrüne Gummistiefel, die anschaulich zeigten, wie das mit dem Werbetexte schreiben kreativ um die Ecke gedacht funktioniert ...




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